Donnerstag, 26. Januar 2017

Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD. Wo ist das Problem?

Sigmar Gabriel hat nun die Reißleine gezogen. Er gibt sich den Kanzlerkandidaten der SPD nicht mehr, den Parteivorsitz schmeißt er auch gleich mit hin. Hatte ich noch gedacht, sein starker Einsatz für Frank-Walter Steinmeier als neuen Bundespräsidenten hätte so manchen Hintergedanken gehabt, so scheint nun alles ein wenig anders zu kommen. Martin Schulz soll als Kanzlerkandidat der SPD werden und das kommt anscheinend gut an. Ich denke auch, die SPD hätte manch Schlechteren zu bieten gehabt, hier ist endlich einmal ein Neuanfang möglich. Mal sehen, ob die Partei auch diese gute Chance wieder zunichte machen wird, oder ob ausnahmsweise einmal das gemeinsame Ziel stärker ist.
Wo ist nun das Problem?
Nun, es liegt auf der Hand. Das Problem war und ist Sigmar Gabriel. Nun, da Steinmeier als Außenminister nicht mehr zur Verfügung steht, will er ausgerechnet das Außenministerium übernehmen. Gerade dann, wenn Deutschland einen ausgefuchsten Diplomaten ( wie Steinmeier) braucht, insbesondere auch um unsere Interessen bei Donald Trump in Amerika zu vertreten, bekommen wir einen Außenminister, der bisher mit Diplomatie nicht wirklich viel am Hut hatte, Ist das nun der richtige Zeitpunkt um Erfahrungen zu sammeln?
Ich glaube nicht, aber wer fragt mich schon?

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